Herzlich Willkommen in der Bergwanderschule Oberaudorf Kiefersfelden!

Bergwander-Tipps

Zehn wichtige Tipps für Bergwanderer

Sie wollen sich in den Bergen erholen. Sie möchten sicher unterwegs sein und heil wieder heimkommen. Dann sollten Sie immer die folgenden 10 Regeln beachten. Detaillierte und weitergehende Informationen erhalten Sie in den Kursen der Bergwanderschule Oberaudorf Kiefersfelden.

  1. Nur fit in die Berge. Bergwanderer sollten ebenso fit sein wie andere Freizeitsportler. Wenn Sie sich krank oder nicht gut fühlen, sagen Sie Ihre Wanderung besser ab.

  2. Jede Bergtour sorgfältig planen. Stellen Sie Ihre Route mit Hilfe von Karten und ausgearbeiteten Wandervorschlägen (z. B. von der Tourist-Information) und die erforderliche Ausrüstung sorgfältig zusammen. Informieren Sie Angehörige, Bekannte oder Ihre Gastgeber.

  3. Hüten Sie sich vor Selbstüber­schätzung. Passen Sie die Touren Ihrer Kondition an. Unterschätzen ist besser als überschätzen und schützt zugleich vor Unfällen. Denken Sie immer daran, dass nach Erreichen des Ziels/des Gipfels der Rückweg/der Abstieg noch vor Ihnen liegt.

  4. Kleidung nach dem Zwiebel(schalen)prinzip: Bei mehreren Kleiderschichten (unterschiedlicher Dicke) übereinander sind Sie bei Kälte gut gerüstet und können Sie sich bei Wärme „ausschälen“.

  5. Nach dem Start erst langsam warmgehen. Danach sollte der Pulsschlag nicht höher als 130 sein. Bei Herz-Kreislauf-Problemen fragen Sie Ihren Arzt nach Ihrer Belastungsgrenze. varikosis therapie

  6. Spätestens nach zwei Stunden eine Pause machen. Etwas essen oder trinken, auch ohne Hunger und Durst. Bei Ermüdung oder Erschöpfungszeichen sofort ausgiebig rasten und danach ggf. umkehren.

  7. Wettersignale beachten. Erkundigen Sie sich nach der Tagesprognose (z. B. Tourist-Information, Internet). Beobachten Sie unterwegs die Entwicklung. Bei drohendem Wettersturz oder Gewitter rechtzeitig Schutz suchen oder umkehren.

  8. Bergwege nicht verlassen. Im Gelände treten Sie möglicherweise Steine und Lawinen los, zerstören die Vegetation und gefährden sich und andere. Wenn Sie sich verlaufen, sicheres Gelände oder ausgeschilderte Wege suchen und ggf. Hilfe rufen (siehe Punkt 9).

  9. Wenn Sie in Not geraten: Ruhe bewahren. Mit dem Handy über die europaweite Notrufnummer 112 Hilfe herbeiholen oder z. B. durch Rufen, mit  Taschenlampe oder Trillerpfeife das „Alpine Notsignal“ absetzen:  Sechsmal pro Minute ein optisches oder akustisches Zeichen, dann eine Minute Pause und so weiter, bis Sie Antwort (dreimal pro Minute) erhalten.

  10. Das sollten Sie niemals vergessen: Die Bergrettung aber auch andere Wanderer helfen Ihnen gern, wenn Sie in Not sind. Das kann für die Retter ebenfalls gefährlich werden. Deshalb tun Sie alles, damit Sie nicht aus Unwissenheit, Selbstüberschätzung oder Abenteuerlust in Not geraten.

    Der Natur zuliebe

  • Einzigartiger Lebensraum: Die Alpen mit ihren faszinierenden Berg- und Talformationen, mit Feldern, Weiden, Almen und Felsen sind Rückzugsgebiet für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten, Lieferant für Trinkwasser (Gletscher, Quellen) sowie Erneuerungsraum für Luftmassen. Sie spielen damit im Naturhaushalt für Deutschland und die anderen Alpenländer eine wichtige Rolle. Auch als bewirtschaftete Kulturlandschaft haben sie eine wichtige Natur- und Umweltschutzfunktion. Für Wanderer und Bergsteiger bieten sie eine nahezu unerschöpfliche Quelle beeindruckender Erlebnisse. Jeder muss dazu beitragen, sie zu pflegen und zu erhalten.

  • Haben Sie Respekt. Beobachten Sie die Natur, genießen Sie die tollen Ausblicke, fotografieren Sie und ruhen Sie sich an schönen Plätzen aus. Aber vergessen Sie niemals, dass die Naturgewalten auch Ihnen gefährlich werden können, wenn Sie nicht darauf vorbereitet sind.

  • Lassen Sie die Pflanzen in Ruhe. Das Pflanzenkleid in Höhenlagen ist un­glaublich schön, aber auch sehr wichtig. Es kann sich allerdings nicht so schnell erholen, wie im Tal. Bedenken Sie, dass viele Pflanzen vom Aus­sterben bedroht sind und deshalb un­ter Naturschutz stehen. Schauen Sie sie an, erfreuen Sie sich an ihren Farben und Formen, aber reißen Sie sie nicht heraus.

  • Akzeptieren Sie Einschränkungen. In besonders sensiblen Gebieten wird die grundsätzliche freie Begehbarkeit der Alpen im Rahmen von Schutzgebietsverordnungen eingeschränkt Akzeptieren Sie freiwillig diese Verbote und beachten Sie Routenmarkierungen zum Schutz von Arten und Biotopen. Bergwanderer sollten die vorhandenen Wege und Steige benutzen und keine „Trampelpfade“ durch Abkürzungen schaffen.

  • Nehmen Sie Ihre Abfälle mit. Abfälle verschandeln nicht nur die Umwelt, sie können auch für Tiere gefährlich werden und sogar Brände auslösen. Was man im Rucksack mit nach oben nimmt, wird entweder verzehrt, oder man trägt es wieder nach unten. Auch andere Wanderer möchten - wie Sie - eine weitgehend unberührte Natur vorfinden.

Kontakt

Tourist-Information Oberaudorf
Telefon +49 (0) 8033 - 30120
 
Kaiser-Reich Information Kiefersfelden
Telefon +49 (0) 8033 - 976527
E-Mail: info@kiefersfelden.de

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